Sonderausgabe EST Aktuell
Inhaltsangabe: |
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Klima- und energiefreundliche EST - Quo Vadis? |
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Global denken - lokal handeln |
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Grußwort des Schulträgers |
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Rundgang durch die Elektronikschule |
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Ausflug der Umweltsprecher nach Grundremmingen ins AKW |
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Klimaschutz |
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Fairer Kaffee |
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Kinderregenwaldspende |
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Zertifizierung |
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Umweltwettbewerb der Internationalen Bodenseekonferenz |
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Öko-Bilanz |
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Umweltmanagemant |
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Wie geht's weiter? |
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Zum ausleihen: MICROVIP und BAPPU |
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Danke |
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Impressum |
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Klima- und energiefreundliche EST - Quo Vadis? |
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Was vor fünf Jahren mit einer kalten Schule und Zielorientierung begann ist es wert, gewürdigt zu werden und eine umfängliche Bilanz zu ziehen. Kernelemente und Zielformulierungen des Projektes Klima- und energiefreundliche Schule sind Begriffe wie Bewusstseinsänderung aller am Schulleben Beteiligter, sparsamer Umgang mit Energien unterschiedlicher Ausformung, Nutzung regenerativer Energien, Minimierung von Umweltbelastungen usw. Ein wichtiger Meilenstein auf dem bisherigen Weg ist die Zertifizierung nach dem EG-Öko-Standard. Umwelterklärung und Umweltmanagementhandbuch sind Leitlinien für die zukünftige pädagogische Arbeit. Dem Klimateam als Zentralantrieb in Sachen klima- und energiefreundliche Schule sei an dieser Stelle ein besonderes Dankeschön für die vielfältigen Aktivitäten in der Vergangenheit und sicher auch in der Zukunft gesagt. Seine Anstöße und Impulse haben alle Beteiligten im EST-Projekt in einen sich positiv entwickelnden Prozess eingebunden. Mein Appell an dieser Stelle, aber auch an alle Akteure, nicht nachzulassen und den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu verfolgen. Alfred Heß Schulleiter |
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Global denken - lokal handeln |
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diesem Leitgedanken der Agenda 21 folgt die Elektronikschule Tettnang seit Jahren. Klimaschutz und Ressourcenschonung werden als Teil des Bildungsauftrags verstanden und in vielfältiger Weise im Schulalltag praktiziert. Als Pionier in Sachen Klimaschutz hat sich die Elektronikschule schon frühzeitig an unserer Aktion "Klimafreundliche und energiesparende Schule" beteiligt. Seither konnten Schüler und Lehrer gemeinsam die Energiebilanz der Schule Schritt für Schritt verbessern. Die Erfolge beim Energiesparen machten es möglich, auch bei der Energieversorgung eigene, neue Wege einzuschlagen: neben einer Fotovoltaik- und einer solarthermischen Anlage versorgt seit Mitte 2000 ein kleines Blockheizkraftwerk die Schule. Eine Ausstattung, die für eine gewerbliche Schule, zu deren Fächerkanon auch die Umwelttechnik zählt, von unschätzbarem Wert ist. Innovativ war die Elektronikschule auch auf einem anderen Feld. Mit dem Versuch, den Energieverbrauch der Schule über eine Strom-Ampel zu visualisieren, schaffte sie mit die Grundlage für ein landesweites Modellprojekt des Ministeriums für Umwelt und Verkehr, an dem sich derzeit 27 Schulen aller Schularten beteiligen.
Das Meisterstück der bisherigen Umweltaktivitäten gelang der Elektronikschule zweifellos mit der Validierung nach der EG-Öko-Audit-Verordnung. Als eine von vier Schulen im Land beteiligte sich die Tettnanger Gewerbeschule an dem Modellversuch des Ministeriums, das Öko-Audit, eigentlich ein Instrument des freiwilligen betrieblichen Umweltschutzes, auf seine Eignung für Schulen zu testen. Die Erfahrungen aus diesem Modellversuch haben uns veranlasst, ein Förderprogramm aufzulegen, das auch andere Schulen in Baden-Württemberg bei der Durchführung eines Öko-Audits unterstützen soll.
Dem Bildungssektor wird bei der Umsetzung der Agenda 21 eine Schlüsselrolle zugeschrieben. Modellschulen, wie die Elektronikschule, zeigen, was an den Schulen des Landes alles möglich ist und welchen wichtigen Beitrag die Schulen für eine nachhaltige Entwicklung leisten können. Es bleibt zu hoffen, dass dem Beispiel der Elektronikschule möglichst viele Schulen folgen.Ulrich Müller MdL Minister für Umwelt und Verkehr des Landes Baden-Württemberg |
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Grußwort des Schulträgers |
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Vor fünf Jahren ist die Elektronikschule (EST) als eine der ersten beruflichen Schulen im Land in das Projekt des Umweltministeriums Klima- und energiefreundliche Schule eingestiegen. Sie hat sich damals ehrgeizige Ziele gesetzt um die Klimaschutzproblematik ins Bewusstsein aller am Schulleben Beteiligten zu rücken. Was bisher erreicht wurde kann sich sehen lassen. Neben den finanziellen Einsparungen im Energiesektor die vom Schulträger wieder an die EST für sinnvolle Verwendungszwecke zurückflossen haben sich auch Verhaltensweisen verändert. Die EST ist damit ein wichtiger Baustein im Umweltkonzept des Bodenseekreises. Im Rahmen eines umfangreichen Abfallvermeidungskonzeptes, bei der Verwirklichung der Ziele der Agenda 21 und der ökologischen Zertifizierung von Kreiseinrichtungen hat die EST eine Pilotfunktion, die sie engagiert wahrnimmt. Mit der gelungenen Zertifizierung nach dem EG-Öko-Standard ist der Weg auch in die Zukunft vorgezeichnet. Der Bodenseekreis bedankt sich bei der Schulleitung, beim Klimateam und weiteren Akteuren für ihren unermüdlichen Einsatz im Programm Schule auf Umweltkurs. Der Kreis wird auch in Zukunft alles in seinen Kräften stehende tun, damit die Elektronikschule ihren Umweltkurs halten kann.
Siegfried Tann Landrat |
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Rundgang durch die Elektronikschule |
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"Schau mer mal", dachte man sich Ende Mai und traf sich zu einer Besichtigung der technischen Anlagen der Schule. Unter der fachkundigen Leitung des Klimateams konnten wir so einen Blick hinter die Türen werfen, die sonst für uns verschlossen sind.
Man begann auf dem Dach, wo sich die Photovoltaik- und die Solar-thermieanlage befinden.
Die Photovoltaikanlage besteht aus 18 Modulen mit 75 W und aus 18 Modulen mit 85 W Leistung, die im Zuge einer Technikerarbeit von Technikerschülern montiert wurden. Sie liefert ca. 2700 kWh im Jahr (zum Vergleich: eine Kleinfamilie benötigt ca. 3500 kWh im Jahr). Desweiteren befinden sich hier noch 2 kleinere Module, die zu Versuchszwecken an einer Halterung montiert wurden. Wechselrichter und andere Einrichtungen befinden sich in einem kleinen Labor, das sich auch auf dem Dach befindet. Neben der Photovoltaikanlage befindet sich die Solarthermieanlage, die aus 12 m2 Flachkollektoren besteht. Ihre Leitungen verlaufen vom Dach aus direkt in den Keller. Im Keller angekommen warf man kurz einen Blick in die Haustechnik bevor man sich dann wieder der Solarthermie widmete. Die Leitungen vom Dach enden in einem großen 1000 Liter Schichtenspeicher. Dieser wird so genannt, da in ihm das Wasser in sogenannten Schichten steht und das warme Wasser vom Dach temperaturabhängig in die richtige Schicht geleitet wird. Neben dem Speicher befindet sich die kleine Regelung, die die Zirkulationspumpe nach Bedarf ein- und ausschaltet.
Auf dem Weg zum Blockheizkraftwerk kam man am Stützpunkt des Hausmeisters, direkt neben der Essensausgabe, vorbei. Hier laufen haustechnisch gesehen alle Fäden zusammen. Ein Blick verrät hier allerdings, dass die Einrichtungen noch nicht auf dem neuesten Stand sind. So werden sich wohl noch einige Technikerschüler über interessante Aufgaben als Technikerarbeit freuen.
Direkt vor dem Hausmeister befindet sich die noch relativ neue Energieverbrauchsanzeige, an der man ablesen kann, wieviel Energie an der Schule zur Zeit verbraten wird. Im Keller des Altbaus angekommen, wurde nun das Blockheizkraftwerk besichtigt. Relativ klein und unscheinbar sieht es aus, ist aber doch ein High-tech-Produkt. In einem Blockheizkraftwerk wird mit einem Otto-Diesel (Heizöl)-Motor Strom erzeugt. Die Wärme, die dabei entsteht, wird durch einen Wärmetauscher zum Heizen von Wasser genützt. Durch dieses Verfahren kommt man auf einen Wirkungsgrad von ca. 90 %. Einziger Haken ist, dass man im Sommer an der Schule die Heizkraft des Blockheizkraftwerkes nicht verwerten kann, so dass sich dann die Stromerzeugung allein nicht rentiert.
Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen, dass das Klimateam sicher auch mal mit euch einen Rundgang durch die Schule organisieren kann. Es lohnt sich und ihr wisst ja, fragen kostet nichts.Manfred Mainka FTE2 |
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Ausflug der Umweltsprecher nach Grundremmingen ins AKW |
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Am 28.06.2001 unternahmen die Umwelklassensprecher, Herr Stör und noch ein paar andere interessierte Personen einen Ausflug ins AKW nach Grundremmingen. Nach der Fahrt wurden wir im Besucherzentrum mit belegten Semmeln und gekühlten Getränken begrüßt. Nach dieser Stärkung begann der Leiter des Zentrums mit einer Einführung in die Funktionsweise der Anlage. Nach einer Sicherheitsbelehrung begaben wir uns zum Eingang des AKWs, wo wir unsere Besucherausweise bekamen. Um die Führung zu beginnen, mussten zuerst eine Sicherheitskontrolle absolvieren. Dort wurden wir in 3 Gruppen eingeteilt und bekamen die Strahlungsmessgeräte. Die waren da um festzustellen ob wir zu viel Strahlung abbekommen haben. Anschließend machten wir einen Rundgang durch das Reaktorgebäude, die Schaltzentrale und den Kühlturm. Während der Führung konnten wir viele Fragen stellen und uns wurde auch alles sehr gut und ausführlich erklärt. Nachdem der Rundgang beendet war, gaben wir die Strahlungsmesser und die Besucherausweise ab und begaben uns zurück zum Ein- bzw. Ausgang. Dieser Tag war für alle ein großartiges Erlebnis, welches gleichzeitig aber auch sehr informativ war. Ein Besuch im AKW ist (auch für Atomkraftgegner) immer ein großartiges Erlebnis.Benjamin Mauch BKEA2 |
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Klimaschutz |
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Es wächst die Einsicht, dass Entwicklung ohne Rücksicht auf die Umwelt langfristig mehr schaden als helfen kann. Die Gefährdung der Umwelt hat längst nicht mehr nur lokale oder regionale Ausmaße, sie ist global, die ganze Welt umfassend. Trotzdem oder gerade deshalb gilt für die EST "Umweltschutz beginnt in der Schule und muß weltweit wirken". Deutschland hat versprochen, die Kohlendioxid-Emissionen gegenüber dem Jahr 1990 bis zu Jahr 2005 um 25% zu senken. Durch Pädagogische Maßnahmen zur Verhaltensänderung und Technische Maßnahmen ist es der EST gelungen, im Jahr 2000 den Kohlendioxid Ausstoß gegenüber 1995 um 23% zu reduzieren.
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Fairer Kaffee |
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An der Elektronikschule wird fairer Kaffee getrunken.
Um den Teufelskreis von Abhängigkeiten zu entkommen, haben sich Kleinbauern zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen.
Durch den Direktimport von Kaffee zu fairen Preisen tragen dritte welt partner und letztendlich die EST Kaffeetrinker, zur Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Situation der Kleinbauern bei.
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Kinderregenwaldspende |
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Schülerinnen und Schüler sowie das Kollegium sammelten anlässlich der Öko-Audit Zertifizierung 300 DM für den Erhalt des Regenwaldes. Beim Festakt wurde der Betrag an die Kinderregenwaldgruppe Kakkadus der Kuppelnauschule Ravensburg übergeben, die die Feierstunde mit den Liedern gemeinsam für die Umwelt und I like the flowers musikalisch bereicherten.
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Zertifizierung |
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Ein Höhepunkt der fünfjährigen Arbeit war sicher die Überprüfung des Umweltmanagementsystems der Elektronikschule nach der EG Öko-Audit Verordnung am 15. März 2001. Im Rahmen eines Schulfestes überreichte IHK-Hauptgeschäftsführer Helmut Schnell am 09. Mai 2001 das Öko-Audit Zertifikat. Die EST ist somit berechtigt, das nebenstehende Logo bis ins Jahr 2009 zu führen.
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Umweltwettbewerb der Internationalen Bodenseekonferenz |
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In Herbst 1999 und 2001 beteiligten wir uns am Umweltwettbewerb der Internationalen Bodenseekonferenz. Für unseren Beitrag "Klimafreundliche Schule" erhielten wir einen Preis und sind deshalb berechtigt, dass abgebildete Logo Bodenseeagenda 21 zu benützen.
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Öko-Bilanz |
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| Durch die jährliche Erfassung aller Verbräuche in der sog. Öko-Bilanz (input/output Bilanz) können sehr gut Verbrauchsentwicklungen beobachtet, Schwachstellen erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Durch das Bestehen von DIN-Verbrauchskennwerten ist ein Vergleich mit den Durchschnittswerten anderer vergleichbarer Bildungseinrichtungen möglich. Durch eine entsprechende Umrechnung erhalten wir den jährlichen Verbrauch pro Schüler/innen und Mitarbeiter/innen. | ||||||||||||
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Umweltmanagement |
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Unser Umweltmanagement soll helfen, den schulischen Umweltschutz unter aktiver Beteiligung aller am Schulleben Beteiligten kontinuierlich zu verbessern. Das Organigramm zeigt die Zusammensetzung des EST-Umweltteams. Das Umweltteam ist das zentrale Beratungsgremium für alle schulischen Umweltfragen und Umweltaktivitäten. Es ist die Schnittstelle zwischen Schulleitung und Schulträger auf der einen Seite, sowie Schüler/innen, Lehrer/innen, Eltern, Ausbildungsbetrieben und der Öffentlichkeit auf der anderen Seite.
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Wie geht's weiter? |
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Erneuerung der Fenster im Altbau![]() Einbau einer Energieverbrauchsanzeige ![]() Umbau des Heizkessels auf Brennwerttechnik ![]() Teilentsiegelung des Parkplatzes ![]() Verbesserung der Busanbindung ![]() |
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Zum ausleihen: MICROVIP und BAPPU |
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Wir sind Dienstleister für Handwerk, Industrie und Verwaltung. Zum Ausleihen: MICROVIP BAPPU |
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Danke |
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Manche Höhen und Tiefen galt es auf den bisherigen Umweltwegen zu überwinden. Wir danken allen, die diesen Weg mitgegangen sind und die vielen Aktionen unterstützt oder gelassen getragen haben. Ein besonderer Dank gilt den folgenden Personen für intensive Beratung und Begleitung: |
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Impressum |
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Klima- und energiefreundliche EST - Quo Vadis?
Kernelemente und Zielformulierungen des Projektes Klima- und energiefreundliche Schule sind Begriffe wie Bewusstseinsänderung aller am Schulleben Beteiligter, sparsamer Umgang mit Energien unterschiedlicher Ausformung, Nutzung regenerativer Energien, Minimierung von Umweltbelastungen usw. Ein wichtiger Meilenstein auf dem bisherigen Weg ist die Zertifizierung nach dem EG-Öko-Standard. Umwelterklärung und Umweltmanagementhandbuch sind Leitlinien für die zukünftige pädagogische Arbeit. Dem Klimateam als Zentralantrieb in Sachen klima- und energiefreundliche Schule sei an dieser Stelle ein besonderes Dankeschön für die vielfältigen Aktivitäten in der Vergangenheit und sicher auch in der Zukunft gesagt. Seine Anstöße und Impulse haben alle Beteiligten im EST-Projekt in einen sich positiv entwickelnden Prozess eingebunden. Mein Appell an dieser Stelle, aber auch an alle Akteure, nicht nachzulassen und den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu verfolgen.
Das Meisterstück der bisherigen Umweltaktivitäten gelang der Elektronikschule zweifellos mit der Validierung nach der EG-Öko-Audit-Verordnung. Als eine von vier Schulen im Land beteiligte sich die Tettnanger Gewerbeschule an dem Modellversuch des Ministeriums, das Öko-Audit, eigentlich ein Instrument des freiwilligen betrieblichen Umweltschutzes, auf seine Eignung für Schulen zu testen. Die Erfahrungen aus diesem Modellversuch haben uns veranlasst, ein Förderprogramm aufzulegen, das auch andere Schulen in Baden-Württemberg bei der Durchführung eines Öko-Audits unterstützen soll.
Dem Bildungssektor wird bei der Umsetzung der Agenda 21 eine Schlüsselrolle zugeschrieben. Modellschulen, wie die Elektronikschule, zeigen, was an den Schulen des Landes alles möglich ist und welchen wichtigen Beitrag die Schulen für eine nachhaltige Entwicklung leisten können. Es bleibt zu hoffen, dass dem Beispiel der Elektronikschule möglichst viele Schulen folgen.
Die EST ist damit ein wichtiger Baustein im Umweltkonzept des Bodenseekreises. Im Rahmen eines umfangreichen Abfallvermeidungskonzeptes, bei der Verwirklichung der Ziele der Agenda 21 und der ökologischen Zertifizierung von Kreiseinrichtungen hat die EST eine Pilotfunktion, die sie engagiert wahrnimmt. Mit der gelungenen Zertifizierung nach dem EG-Öko-Standard ist der Weg auch in die Zukunft vorgezeichnet. Der Bodenseekreis bedankt sich bei der Schulleitung, beim Klimateam und weiteren Akteuren für ihren unermüdlichen Einsatz im Programm Schule auf Umweltkurs. Der Kreis wird auch in Zukunft alles in seinen Kräften stehende tun, damit die Elektronikschule ihren Umweltkurs halten kann.
Ihre Leitungen verlaufen vom Dach aus direkt in den Keller. Im Keller angekommen warf man kurz einen Blick in die Haustechnik bevor man sich dann wieder der Solarthermie widmete. Die Leitungen vom Dach enden in einem großen 1000 Liter Schichtenspeicher. Dieser wird so genannt, da in ihm das Wasser in sogenannten Schichten steht und das warme Wasser vom Dach temperaturabhängig in die richtige Schicht geleitet wird. Neben dem Speicher befindet sich die kleine Regelung, die die Zirkulationspumpe nach Bedarf ein- und ausschaltet.
Auf dem Weg zum Blockheizkraftwerk kam man am Stützpunkt des Hausmeisters, direkt neben der Essensausgabe, vorbei. Hier laufen haustechnisch gesehen alle Fäden zusammen. Ein Blick verrät hier allerdings, dass die Einrichtungen noch nicht auf dem neuesten Stand sind. So werden sich wohl noch einige Technikerschüler über interessante Aufgaben als Technikerarbeit freuen.
Direkt vor dem Hausmeister befindet sich die noch relativ neue Energieverbrauchsanzeige, an der man ablesen kann, wieviel Energie an der Schule zur Zeit verbraten wird. Im Keller des Altbaus angekommen, wurde nun das Blockheizkraftwerk besichtigt. Relativ klein und unscheinbar sieht es aus, ist aber doch ein High-tech-Produkt. In einem Blockheizkraftwerk wird mit einem Otto-Diesel (Heizöl)-Motor Strom erzeugt. Die Wärme, die dabei entsteht, wird durch einen Wärmetauscher zum Heizen von Wasser genützt. Durch dieses Verfahren kommt man auf einen Wirkungsgrad von ca. 90 %. Einziger Haken ist, dass man im Sommer an der Schule die Heizkraft des Blockheizkraftwerkes nicht verwerten kann, so dass sich dann die Stromerzeugung allein nicht rentiert.
Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen, dass das Klimateam sicher auch mal mit euch einen Rundgang durch die Schule organisieren kann. Es lohnt sich und ihr wisst ja, fragen kostet nichts.
Nach dieser Stärkung begann der Leiter des Zentrums mit einer Einführung in die Funktionsweise der Anlage. Nach einer Sicherheitsbelehrung begaben wir uns zum Eingang des AKWs, wo wir unsere Besucherausweise bekamen. Um die Führung zu beginnen, mussten zuerst eine Sicherheitskontrolle absolvieren. Dort wurden wir in 3 Gruppen eingeteilt und bekamen die Strahlungsmessgeräte. Die waren da um festzustellen ob wir zu viel Strahlung abbekommen haben. Anschließend machten wir einen Rundgang durch das Reaktorgebäude, die Schaltzentrale und den Kühlturm. Während der Führung konnten wir viele Fragen stellen und uns wurde auch alles sehr gut und ausführlich erklärt. Nachdem der Rundgang beendet war, gaben wir die Strahlungsmesser und die Besucherausweise ab und begaben uns zurück zum Ein- bzw. Ausgang. Dieser Tag war für alle ein großartiges Erlebnis, welches gleichzeitig aber auch sehr informativ war. Ein Besuch im AKW ist (auch für Atomkraftgegner) immer ein großartiges Erlebnis.
Die Gefährdung der Umwelt hat längst nicht mehr nur lokale oder regionale Ausmaße, sie ist global, die ganze Welt umfassend. Trotzdem oder gerade deshalb gilt für die EST "Umweltschutz beginnt in der Schule und muß weltweit wirken". Deutschland hat versprochen, die Kohlendioxid-Emissionen gegenüber dem Jahr 1990 bis zu Jahr 2005 um 25% zu senken. Durch Pädagogische Maßnahmen zur Verhaltensänderung und Technische Maßnahmen ist es der EST gelungen, im Jahr 2000 den Kohlendioxid Ausstoß gegenüber 1995 um 23% zu reduzieren.
Um den Teufelskreis von Abhängigkeiten zu entkommen, haben sich Kleinbauern zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen.
Durch den Direktimport von Kaffee zu fairen Preisen tragen dritte welt partner und letztendlich die EST Kaffeetrinker, zur Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Situation der Kleinbauern bei.
Schülerinnen und Schüler sowie das Kollegium sammelten anlässlich der Öko-Audit Zertifizierung 300 DM für den Erhalt des Regenwaldes. Beim Festakt wurde der Betrag an die Kinderregenwaldgruppe Kakkadus der Kuppelnauschule Ravensburg übergeben, die die Feierstunde mit den Liedern gemeinsam für die Umwelt und I like the flowers musikalisch bereicherten.
Ein Höhepunkt der fünfjährigen Arbeit war sicher die Überprüfung des Umweltmanagementsystems der Elektronikschule nach der EG Öko-Audit Verordnung am 15. März 2001. Im Rahmen eines Schulfestes überreichte IHK-Hauptgeschäftsführer Helmut Schnell am 09. Mai 2001 das Öko-Audit Zertifikat. Die EST ist somit berechtigt, das nebenstehende Logo bis ins Jahr 2009 zu führen.
In Herbst 1999 und 2001 beteiligten wir uns am Umweltwettbewerb der Internationalen Bodenseekonferenz. Für unseren Beitrag "Klimafreundliche Schule" erhielten wir einen Preis und sind deshalb berechtigt, dass abgebildete Logo Bodenseeagenda 21 zu benützen.
Das Organigramm zeigt die Zusammensetzung des EST-Umweltteams. Das Umweltteam ist das zentrale Beratungsgremium für alle schulischen Umweltfragen und Umweltaktivitäten. Es ist die Schnittstelle zwischen Schulleitung und Schulträger auf der einen Seite, sowie Schüler/innen, Lehrer/innen, Eltern, Ausbildungsbetrieben und der Öffentlichkeit auf der anderen Seite.





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Der MICROVIP ist ein tragbarer Energieanalysator. Mit wenigen Bedienungsbefehlen können 12 Messgrößen angezeigt und ausgedruckt werden.
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Das BAPPU ist ein komfortables Multimessgerät das zur Orientierungsmessung von bis zu 9 Umgebungsmerkmalen vor allem von Bildschirmarbeitsplätzen entwickelt wurde. Es erleichtert dem Experten wie auch dem Laien, die Analyse von Arbeitsplätzen in der Verwaltung und Industrie. Mit Hilfe einer Schnittstelle und entsprechender Software ist die mühelose Erstellung von Arbeitsplatzprotokollen möglich.
Frau Sibylle Hepting-Hug vom Ministerium für Umwelt und Verkehr Baden-Württemberg. Im Referat Grundsatzfragen der Umweltpolitik ist sie zuständig für den Bereich Umweltbildung.
Herrn Claus-Peter Herrn vom Landesinstitut für Erziehung und Unterricht. Als Referent für Biologie, Schwerpunkt Umwelterziehung ist er Koordinator der interministeriellen Umweltarbeit und mit der Projektleitung im BLK-Programm 21 beauftragt.
Herrn Dr. Volker Teichert von der Forschungsstätte der Ev. Studiengemeinschaft e. V. Seine Hauptaufgabengebiete als wissenschaftlicher Referent sind das Umweltmanagement an Schulen und kirchlichen Einrichtungen, die Indikatorenforschung und die Nachhaltigkeit. 