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Partnerschaftlich: Das duale System

Bei den Ausbildungsberufen hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Manche Berufe mit langer Tradition sind von der technischen Entwicklung überholt worden und zwischenzeitlich von der Bildfläche verschwunden. Andere Ausbildungsberufe wurden neu geschaffen oder ihre Inhalte sind grundlegend verändert worden. Ein Grund dafür ist sicher der Einfluss der elektronischen Medien. Sie gewinnen auch an den beruflichen Schulen immer mehr an Raum und Bedeutung, was dazu geführt hat, dass die Ausstattung der Berufsschulen mit hohem Aufwand modernisiert wurde. Gleichzeitig bringen neue Methoden im Unterricht und in der Ausbildung mehr Eigenverantwortung für die jungen Leute.

Trotz all diesen Veränderungen, die Grundidee ist gleich geblieben: Eine Berufsausbildung, bei der sowohl die Theorie als auch die Praxis ihren Platz haben. Zwei Partner wirken in diesem dualen System zusammen. Auf der einen Seite der Ausbildungsbetrieb, in dem an dreieinhalb Tagen pro Woche die berufliche Praxis vermittelt wird. Auf der anderen Seite die Berufsschule, in der an den übrigen eineinhalb Wochentagen die Theorie an die Frau oder an den Mann gebracht wird. Diese Aufteilung erstreckt sich über die gesamte Ausbildungsdauer von drei beziehungsweise dreieinhalb Jahren.