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Voraussetzung zum Aufstieg

Unter den 2-jährigen Fachschulen ist die Fachschule für Technik wohl am bekanntesten. Die 2-jährigen Fachschulen bauen auf eine Berufsausbildung und eine einschlägige Berufstätigkeit auf. Die in diesen Fachschulen vermittelten beruflichen Qualifikationen orientieren sich eng an den Erfordernissen der beruflichen Praxis und an der Stellung, welche die Absolventen in der betrieblichen Struktur einnehmen. Die Weiterbildung in der Fachschule für Technik befähigt die Absolventen zu einer Tätigkeit in der mittleren Führungsebene eines Betriebes. Den Absolventen und Absolventinnen steht auch der Weg in die Selbstständigkeit offen, wenn auch spezifische gesetzliche Regelungen erfüllt werden.
Während der Ausbildung zum/zur staatlich geprüften Techniker/in muss er/sie in der Fachstufe der Ausbildung eine eigenständige Technikerarbeit anfertigen und präsentieren. Damit werden weit über die Berufsausbildung hinausgehende fachliche Qualifikationen erworben, die bei der Wirtschaft große Akzeptanz finden.
Für manche ist es nicht einfach, ihren Arbeitsplatz aufzugeben und zwei Jahre mit geringerem Einkommen auszukommen. Mögliche Fördermöglichkeiten bestehen über BAföG oder das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG). Viele Fachrichtungen werden auch in Teilzeitform geführt, damit die Fachschule neben einer Berufstätigkeit besucht werden kann.

Quelle: Kultusministerium Baden Württemberg