Tettnang, 15.04.2019 Im Mittelpunkt der diesjährigen Projekt- und Studienreise nach Polen - zur Partnerschule ZSE-E in Radomsko - standen Bau und Programmierung von zunächst nach Vorlage konstruierten, am Ende aber selbst kreierten Robotern. Teils in Zusammenarbeit mit den polnischen Schülern ersannen die mitgereisten Schüler aus vier Eingangsklassen der drei est-Berufskollegs (BKE / BKI / BK1T) eigene Roboter-Schöpfungen.

Die Roboter wurden für eigenständig zu erledigende Auf­gaben programmiert (z. B. Spurverfolgung, Kolli­sions­erkennung, Bewegungsmuster), konnten aber - mittels Smartphone-App - auch über Bluetooth ferngesteuert werden.

Die 16-tägige Studienreise begann, wie schon so oft, in der beindruckenden Welt der Karpaten und wieder einmal mit sonnigem "Kaiserwetter". Am Fuß der Hohen Tatra waren deutsche und polnische Schüler zum ersten Kennenlernen für knapp zwei Tage ca. 10 km entfernt von Zakopane in einem frisch renovierten Hotel untergebracht. Die Besichtigung von Zakopane, dem touristischen Zentrum der "Goralen" (der "Bergischen") mit Besuch des traditionellen Marktes, die Ausfahrten in die beeindruckende Tatra-Bergwelt an der polnischen Grenze zur Slowakei und kurzweilige Abendaktivitäten (Bowling, Thermalbadbesuch) ließen polnische und deutsche Schüler einander näher kommen.

Über einen Zwischenstopp in Krakau  - samt einer von polnischen Schülern geführten Stadterkundung - ging es am dritten Tag zum Hauptaufenthaltsort in Radomsko.

Von dort aus gab es - neben der, in fünf parallel arbeitende Gruppen eingeteilten Projektarbeit in der Partnerschule - eine Exkursion ins ganz neu eröffnete Druckereimuseum Radomskos sowie Wochenend-Ausfahrten nach Łódź (mit Besuch der 'Manufaktura' - abgeschlossenes 'Revitatlisierungsprojekt' für das einst riesige, alte Baumwollfabrik-Areal) und Warschau (mit Führung durch die "Invisible Exhibition - Niewidzialna Wystawa", Stadt­rund­gang und Shopping).

Zwei Grillnachmittage (wovon einer von verschiedenen sportlichen Aktivitäten begleitet war) rundeten das Programm in einer Weise ab, dass alle Teilnehmer begeistert von einer "tollen Erfahrung" sprachen.

Die Organisatoren, Betreuer und Sprachmittler S. Oster­tag, Ch. Nimsch und M. Metz - allesamt Lehrer der est - blicken also auf eine Unternehmung zurück, die für die gewaltigen Orga­ni­sations­an­streng­ungen entlohnte.

Geprägt war der Aufenthalt auch vom großen, aktuell immer noch andauernden Streik der polnischen Lehrer, die gegen die indiskutable Entlohnung ihrer hoch­quali­fizier­ten Arbeit ins Feld ziehen.

Unser Dank geht wieder einmal an die polnischen Lehrerkollegen Kamil Grudzień und Dorota Kałkusińska, die für uns ein fantastisches Programm auf die Beine gestellt haben.

Umfangreich gefördert wurde die Studienreise erneut vom Bildungsförderprogramm der EU "ERASMUS+".

Christoph Nimsch

Auftakt und Kennenlernen in Zakopane pfNachUnten

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Start der Projektarbeit - Roboterbau pfNachUnten
 
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Abschluss der Projektarbeit pfNachUnten

Die fünf Protagonisten des finalen Robo-Wettkampfes:
Von den Schülern selbst entwickelte "Kampf-Roboter", bereit für den Wettstreit "Jeder gegen jeden":

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Die "Battles" pfNachUnten

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