
Vom 13. bis 22. April 2026 nahmen Schülerinnen und Schüler des Elektro- und Elektronikschulzentrums (ZSE-E) in Radomsko an einem Schüleraustausch mit der Partnerschule EST Tettnang in Deutschland teil. Das Projekt stand unter dem Motto „Tech-Factory“ und konzentrierte sich auf die Entwicklung technischer Kompetenzen in den Bereichen Elektronik und Informatik.
Die Arbeit fand in internationalen Teams statt, was nicht nur den Erwerb praktischer Kenntnisse förderte, sondern auch die Entwicklung von Kommunikationsfähigkeiten und interkultureller Zusammenarbeit unterstützte.
Im Rahmen des ersten Projekts begannen die Schülerinnen und Schüler mit der Erstellung eines digitalen Reiseführers. Sie sammelten Materialien, analysierten mögliche technologische Lösungen und wählten geeignete Werkzeuge zur Umsetzung der Aufgabe aus. Dieses Projekt wird beim Gegenbesuch in Polen im Mai fortgesetzt.

Als Aufgabe in der Netzwerktechnik bauten die Schülerinnen und Schüler einen RJ45-Kabeltester und lernten dabei präzises Löten sowie die Funktionsweise von Netzwerkverbindungen.

Im Bereich der Industrieautomation lernten die Teilnehmenden die Funktionsweise eines Industrieroboters kennen und schrieben eigenständig ein Steuerungsprogramm, das den Transport von Materialien in einer festgelegten Weise ermöglicht.

Die polnischen und deutschen Schülerinnen und Schüler nahmen außerdem an einem Workshop zum Thema Künstliche Intelligenz im Forschungszentrum der Universität Augsburg teil.


Im außerschulischen Teil besuchten die Schülerinnen und Schüler das BMW-Werk in München und erhielten Einblicke in den Produktionsprozess sowie moderne Lösungen der Automobilindustrie. Auf dem Programm standen außerdem der Besuch des Großmarktes, der traditionellen bayerischen Brauerei Spaten sowie der Allianz Arena – dem Stadion des legendären Fußballvereins FC Bayern München.
Ein besonderes Highlight war das Treffen mit der Volleyballmannschaft des VFB Friedrichshafen, bei dem die Schülerinnen und Schüler einen Blick hinter die Kulissen eines professionellen Sportteams werfen und mit den Spielern sprechen konnten.
Bei einem Ausflug nach Schaffhausen in der Schweiz besichtigen die Schülerinnen und Schüler die malerische Stadt und die beeindruckenden Rheinfälle.
Das Projekt konnte dank der Förderung durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk realisiert werden.
Kamil Grudzień







